Baumhäuser sind immer ein toller Ort, um Abenteuer zu erleben. In unserem heutigen Gastbeitrag gibt uns Baumhaus-Experte Max Karaenke zehn Gründe, die für ein Baumhaus für Kinder sprechen. Und vielleicht sind ja die Herbstferien ein super Zeitpunkt, gemeinsam mit den Kindern ein Baumhaus zu bauen und sich somit auch seinen eigenen Kindheitstraum zu erfüllen?

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Kinder von heute wachsen in einem hochtechnisierten Umfeld auf. Ein Umfeld, in dem die Natur zunehmend an Attraktivität verliert. Was immer schon ein eher schleichendes Gefühl vieler Eltern war, konnte inzwischen auch in mehreren Studien nachgewiesen werden: Kinder sind in ihrer Freizeit 25 Prozent seltener an der frischen Luft! Ein Trend, der viele Eltern nachdenklich macht. Gerade die, die in ihrer Kindheit viel Zeit in der Natur verbracht haben, verbinden diese Zeit rückblickend mit Gefühlen wie Freude, Freiheit und Abenteuerlust. Höchste Zeit also, diese Gefühle und Werte auch der neuen Generation zu vermitteln! Und womit ließe sich die Draußenzeit der Kinder wohl besser vervielfachen als mit einem Baumhaus?

10 Gründe für Baumhäuser für Kinder

Auch wenn sich die Draußenzeit der Kinder von heute vermindert hat, lieben die meisten Kinder es immer noch, auf Bäume zu klettern und Abenteuer in der freien Natur zu erleben. Ein Baumhaus ist der ideale Ort, um verschiedene Bedürfnisse der Kinder zu erfüllen.

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1. Baumhäuser sind etwas Besonderes

Für viele ist ein Baumhaus noch immer eine Besonderheit. Man sieht sie nur sehr vereinzelt in Gärten oder Wäldern. Während in den letzten Jahren die Anzahl an Pools in Deutschland laut Bundesverband Schwimmbad und Wellness e.V. auf über 750.000 anwachsen konnte, bleiben Baumhäuser in deutschen Gärten eine Rarität.
 

2. Baumhäuser erweitern das Kinderzimmer

Besonders für Geschwisterkinder, die sich ein Zimmer teilen müssen, bietet ein Baumhaus einen Extra-Raum, in dem die Kinder auch einmal ihre Privatsphäre haben können, ohne sich bei allem beobachtet fühlen zu müssen oder befürchten zu müssen, unterbrochen zu werden. Möchte das eine Kind Musik hören und das andere lieber in Ruhe malen, kann sich eins von beiden in das Baumhaus zurückziehen und dort seine Hobbies in Ruhe ausüben.
 
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3. Baumhäuser sind fantasievolle Orte

Mit Baumhäusern wird der Garten für Kinder zu einem Piratenschiff auf hoher See, zu einer Hütte in einem verwunschenen Wald, zur letzten Zuflucht vor den Schatten des Bösen (das sind in den meisten Fällen die Eltern). Kurz: Ein Baumhaus ist ein Ort, in dem die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und in unterschiedliche Rollen schlüpfen können. Dabei können auch Geschlechterklischees spielerisch überwunden werden. Hier können auch Mädchen zu Heldinnen werden und die im verwunschenen Baumhaus befindlichen Prinzen vor den bösen Drachen und Monstern retten (das sind in den meisten Fällen die Eltern).
 
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4. Baumhäuser bedeuten frische Luft

Ein Baumhaus wird die Draußenzeit der Kinder um ein Vielfaches erhöhen. Manche Eltern müssen hier Grenzen setzen, sonst sehen sie ihre Kinder nur noch zum Abendessen. Die Zeit im Baumhaus und damit an der frischen Luft hat diverse positive Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder.
 

5. Baumhäuser erhöhen körperliches Wohlbefinden

Jeder, der schon einmal ein Baumhaus erklommen hat, weiß danach, was körperliche Aktivität bedeutet. Ein Baumhaus bedeutet Geschicklichkeit beim Balancieren, Kraft beim Erklimmen der Leiter und Hochziehen an Ästen und Seilen, erhöht die Ausdauer der Kinder und fördert Muskelaufbau sowie Blutzirkulation. Durch das viele Sonnenlicht bildet der Körper ausreichend Vitamin D und das Immunsystem profitiert von all dem sowieso.
 
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6. Baumhäuser bauen Stress ab

Der Aufenthalt in der Natur hat erstaunliche Effekte. Die Cortisol-Konzentration in unserem Blut sinkt. Dadurch wird Stress reduziert, Puls und Blutdruck sinken. Kinder können in ihrem Baumhaus zur Ruhe kommen, den Garten von oben beobachten, dem Summen der Insekten lauschen und die Natur bewusst wahrnehmen. Neben Klavierunterricht, Fußballverein und außerschulischen Aktivitäten, hat das Kind im Baumhaus eine Oase der Ruhe, wo es den Stress des Alltags abbauen kann.
 

7. Baumhäuser erhöhen technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

Insbesondere, wenn man die Kinder beim Bau eines Baumhauses mit einbezieht, kann das Kind fürs Leben lernen. Es erfährt beim Bau eines Baumhauses unheimlich viel über Statik, verschiedene Holzarten, es kann schrauben, hämmern und bohren und erhöht damit auch sein handwerkliches Geschick. Was Kinder sonst nur aus Schulbüchern kennen, können sie hier auch in der Realität anwenden. Ist das Kind für sein Baumhaus verantwortlich, kann es hier immer wieder Schäden ausbessern und das Baumhaus winterfest machen.
 
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8. Baumhäuser erhöhen das Umweltbewusstsein

Obwohl viele Kinder durch Klimaschutzaktivisten in den sozialen Medien oder Plattformen im Internet bereits ein hohes Umweltbewusstsein besitzen und aktiv für den Schutz der Umwelt demonstrieren, kann ein Baumhaus dieses Bewusstsein noch verstärken. Kinder können beim Bau viel über die Ressource Holz als umweltfreundliches Baumaterial lernen, Alternativen für umweltschädliche Lacke recherchieren und erhöhen damit ihr Umweltbewusstsein für die Zukunft.
 

9. Baumhäuser sind tolle Geschenke

Ein Baumhaus ist ein Geschenk fürs Leben. Gerade Großeltern können damit ihren Garten für ihre Enkel deutlich attraktiver machen. Und was könnte schöner sein, als im Garten zu sitzen und seine Enkelkinder oder Kinder beim Spielen zu beobachten und sie dabei aufwachsen und reifen zu sehen.
 

10. Seien wir ehrlich: Wir alle wollen ein Baumhaus!

Den Wunsch, ein Haus zu bauen, haben wir in den Genen. Schon unsere Vorfahren nutzten Höhlen und bauten Hütten, um einen Ort zu schaffen, an dem ihr Stamm und ihre Familie Zuflucht finden konnte. Kinder sind da keine Ausnahme. Sie bauen Buden aus Kissen, verstecken sich unter ihrem Bett oder rücken das komplette Wohnzimmermobiliar zurecht, um sich Wände und Mauern zu bauen. Kinder bauen sich bereits ihre Häuser, bevor sie wissen, was ein Hammer überhaupt ist. Warum also nicht unseren urmenschlichen Trieben nachkommen?
 

Ein Baumhaus bauen: So geht's

Viele Eltern schrecken vor dem Vorhaben Baumhaus zurück, weil sie in erster Linie die Arbeit sehen. Aber das muss nicht sein. Der Bau eines Baumhauses ist ein tolles Projekt für die Familie und schweißt Eltern und Kinder zusammen. Was also ist beim Bau eines Baumhauses zu beachten? Welche Baumart ist besonders empfehlenswert und welches Holz besonders robust? Tipps, Tricks und eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung, die euch erklärt, wie ihr in elf einfachen Schritten zum Helden eurer Kinder werden könnt, bekommt ihr hier.

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Im nächsten Beitrag erzählt uns Max Karaenke, worauf bei einer Übernachtung in einem Baumhaus zu achten ist.

 

Baumhaus-Buchtipp

Übrigens: In unserem Mittelrheintal-Abenteuer sind Lilly und Nikolas hellauf begeistert von dem selbstgezimmerten Baumhaus ihrer neuen Freunde. Schnell wird klar, dass dieser Ort perfekt geeignet ist, um Geheimnisse auszutauschen, Pläne zu schmieden und spannende Abenteuer zu erleben - und das ganz ohne Erwachsene! Was die Kinder erleben und was eine verschwundene Krone damit zu tun hat, könnt ihr in unserer Feriengeschichte Die Krone der Loreley – Lilly und Nikolas im Mittelrheintal nachlesen. Schau doch einfach mal in unserem Shop vorbei!

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